Von der Elternberatung zur Elternbegleitung

 

Nicht selten ist für PädagogInnen oder TherapeutInnen die Begegnung mit den Eltern schwieriger, als die direkte Arbeit mit den Kindern. Eltern müssen sich wie ihre Kinder entwickeln. Dafür brauchen sie nicht nur die „Stimme der Natur“, sondern sie sind von einem gelungenen Dialog mit ihrem Nachwuchs abhängig, um sich als kompetent zu erleben und liebevoll zu handeln. Eltern von „auffälligen Kindern“ sind in Not, da sie plötzlich Signale und Botschaften erhalten, die unklar, rätselhaft, fremd oder verwirrend sind. In solchen Situationen ist oft eine kindzentrierte Therapie nicht mehr ausreichend. Die Nöte des Kindes spiegeln sich in seinen Eltern wieder – und umgekehrt. Für diese „besonderen Eltern“ gibt es oft keinen Ort, keine Sprache, keine Bezugsperson.

 

Was heißt "Eltern werden"; welche Bedürftigkeit bringen betroffenen Eltern mit; Elternproblematik und Krankheitsbilder; wo und wie sind diese Eltern abzuholen, um ihr Selbstwertgefühl und ihre Kompetenzen positiv zu verändern. Durch theoretische Beiträge, Fallvorstellungen und Rollenspiele werden diese Themen vertieft. Eine höhere Sensibilität für die Erlebniswelt von sogenannten "schwierigen Eltern" und eine erweiterte Kompetenz in der Begegnung und Arbeit mit diesen Familien sind die Ziele dieser Fortbildung.

 

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